Taping

Das Taping ist eine Therapiemethode für schmerzhafte Erkrankungen, insbesondere des Muskel-, Sehnen- oder Skelettapparates aber auch von Migräne, Kopfschmerz oder zum Beispiel Menstruationsbeschwerden, Verspannungen von Schultern und Halswirbelsäule bis zu Arthrose, Bandscheibenvorfällen und Schäden am Meniskus können damit behandelt werden.

Die Behandlung erfolgt durch das Aufbringen von etwa drei bis fünf Zentimeter breiten, elastischen Klebebändern auf Baumwollbasis direkt auf die Haut. Dort verbleiben die Klebestreifen zwischen einigen Tagen und bis zu zwei Wochen.Die Tapes werden in zahlreichen Farben hergestellt, wodurch sie nach der Farbenlehre der Kinesiologie angewendet werden können.

 

 

Die Wirkung beruht zum einen auf der direkten Stimulation der Hautrezeptoren und zum anderen auf einer wellenförmigen Gewebeanhebung unter dem Band. Dadurch wird unter dem Tape die Blut- und Lymphzirkulation erhöht.

 

 

Zahlreiche Studien belegen mittlerweile die Wirksamkeit des Tapings: So hat in Kiel Willem Evermann, Arzt für Naturheilverfahren, die Krankheiten von 65 Patienten mit den medizinischen Klebebändern behandelt. Darunter waren Hexenschuss, Nackenschmerzen und entzündete und überlastete Muskeln. In allen Fällen war das Taping einer Behandlung durch andere Körpertherapien oder Medikamente überlegen. Für eine polnische Studie wurden Patienten nach einer Operation der Gallenblase mit Tapes behandelt: Ärzte klebten die Bänder auf Areale des Bauches, die in der Medizin als Reflexzonen bekannt sind. Die Wirkung nach der Operation war so effektiv, dass schmerzstillende Mittel deutlich niedriger dosiert werden konnten als üblich.

 

Quelle: tapen-gegen-den-schmerz